Pulled Pork – weg vom Smoker, hin zum Bräter

by Rebecca

No Smoker needed

Pulled Pork gab es bei uns bisher immer nur aus dem Smoker. Das zarte Fleisch, welches nach der Zubereitung von sich aus schon in mehrere Stücke zerfällt, ist einfach jedes Mal aufs Neue ein Highlight. Weit entfernt von vielen anderen Gerichten, die wir vom typischen Grillen so kennen. Bratwurst, Steak und Co. sehen dagegen wirklich alt aus.

Da wir selbst jedoch keinen eigenen Smoker (geschweige denn einen eigenen Garten mit genug Platz für besagten Smoker) haben, musste eine andere Variante her.. Pulled Pork aus dem Bräter bzw. aus dem Backofen war die Idee. Und mit diesem genialen Ergebnis hätte vorher wohl niemand von uns gerechnet… Man könnte fast sagen, dass das Pulled Pork aus dem Bräter eine wirklich sehr gute Alternative zum Pulled Pork aus dem Smoker ist. Auch wenn dieser natürlich für den typischen Rauchgeschmack sorgt.

Homemade Burger Buns

Unser selbstgemachtes Pulled Pork passt perfekt auf Sandwiches und Baguettes. Am liebsten essen wir es jedoch auf selbstgemachten Burger Buns – unser Rezept dazu findet ihr hier. Und wenn ihr gerade mal keine Zeit zum Burgerbrötchen backen habt, dann können wir euch die Brioche Burger Buns von Edeka sehr ans Herz legen! Super lecker und eine mega gute Alternative zu den selbstgemachten Buns. Wir nutzen sie eigentlich immer, wenn die Zeit mal etwas knapper ist. Die HotDog Brötchen in gleicher Art können wir euch auch nur empfehlen – kleiner Geheimtipp! Einfach viel besser als die Brötchen von verschiedenen anderen Anbietern.

Und dazu dann auch noch selbstgemachter Krautsalat?

Krautsalat haben wir vor Kurzem tatsächlich auch das erste Mal selbst gemacht. Passt super gut zu dem Pulled Pork, bedarf aber auch etwas längerer Vorbereitungszeit. Wenn ihr diesen selbst machen wollt, solltet ihr ihn zusammen mit dem Fleisch vorbereiten – am besten schmeckt er einfach, wenn er etwas längere Zeit im Kühlschrank durchziehen konnte. Ein genaues Rezept dazu haben wir aktuell noch nicht von euch – wir sind gerade noch ein wenig am herumtüfteln. Aber auf anderen Blogs findet ihr super einfache und schnelle Rezepte dazu. Zutaten braucht ihr dafür wirklich nicht viele.

Wir hätten eigentlich mal Lust, Pulled Pork auch mal auf eine andere Art zu servieren als auf dem Burgerbrötchen.. so wirklich viele Ideen sind uns dafür bisher aber noch nicht so wirklich gekommen – wenn ihr also welche habt, dann lasst es uns gerne wissen!

Pulled Pork aus dem Bräter

Rebecca Pulled Pork – weg vom Smoker, hin zum Bräter Rezepte Pulled Pork – weg vom Smoker, hin zum Bräter European einfach ausdrucken
Serves: 4
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat
Sterne 4.5/5
( 2 Bewertungen )

Zutaten

Für die Marinade:

  • 1 EL Pfeffer grob gemahlen
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Paprikapulver
  • 0,5 EL Chili Pulver
  • 1,5 EL  Kaffee grob gemahlen oder zerstoßen (ja, ihr habt richtig gelesen!)
  • 2 EL Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL mittelscharfer Senf

Für das Pulled Pork:

  • ca. 600-800g Schweinenacken
  • 80 ml Whiskey
  • 80 ml Coca Cola

So geht's

  1. Als erstes werden die trockenen Zutaten miteinander vermischt. Wem die Textur der Gewürze noch zu grob ist, kann diese noch einmal mit einem Mörser zerstoßen. Anschließend schneidet ihr den Knoblauch in kleine Stücke, die zur Gewürzmischung gegeben werden.
  2. Danach massiert ihr zuerst den Senf und anschließend die Gewürzmischung in den Schweinenacken ein. Damit diese gut durchziehen kann, wird das Fleisch nun mitsamt der Marinade in einen gut verschließbaren Gefrierbeutel gepackt. Diesen solltet ihr luftdicht verschließen - bei uns hat das am Besten mit mehreren Gummis funktioniert. Solltet ihr zuhause ein Vakuumiergerät haben, eignet sich diese für unser Rezept natürlich perfekt und ihr solltet euren marinierten Schweinenacken auf jeden Fall vakuumieren.
  3. Den Gefrierbeutel mit dem Fleisch legt ihr jetzt für mindestens 24, besser sogar 48 Stunden in den Kühlschrank und holt ihn erst kurz vor der Weiterverarbeitung heraus. Hebt den Gefrierbeutel mit dem restlichen Inhalt für später auf.
  4. Legt das Fleisch auf den Rost in eurem Backofen und stellt einen Bräter darunter auf den Backofenboden. Dieser fängt die heruntertropfenden Flüssigkeiten auf. Stellt den Backofen erst jetzt auf 200 Grad Ober- und Unterhitze. Nicht vorheizen! Ab jetzt dürft ihr euer Fleisch für ca. 75 Minuten allein lassen. In der Zwischenzeit füllt ihr den Whiskey und die Cola in den Gefrierbeutel und spült ihn damit aus. Gießt die Mischung anschließend in ein kleines Gefäß, wir brauchen sie später wieder.
  5. Nach 75 Minuten wird die Temperatur im Backofen auf 120 Grad reduziert und das Fleisch in den Bräter gelegt. Diesen platziert ihr auf der mittleren Schiene eures Backofens. Jetzt kommt unsere Mischung aus dem Gefrierbeutel zum Einsatz. Mit dieser pinselt ihr euer Fleisch ordentlich ein und lasst es dann für eine weitere Stunde im Backofen.
  6. Anschließend wendet ihr euer Fleisch und pinselt es erneut ein. Diesen Vorgang wiederholt ihr mindestens 6 Mal (je nach Dicke des Fleisches). Immer nach einer Stunde Backzeit das Fleisch wenden, einpinseln und weiter backen lassen.
  7. Nach insgesamt ca. 7-8 Stunden ist euer Pulled Pork endlich fertig. Nehmt es mit dem Bräter aus dem Backofen und zerrupft es mit Hilfe zweier Gabeln oder auch den vielleicht einigen von euch bekannten Pulled Pork Krallen.
  8. Am liebsten servieren wir unser selbstgemachtes Pulled Pork auf einem weichen Brioche Burger Brötchen, welches wir mit ein wenig Barbecue Soße bestrichen und darauf Krautsalat und Pulled Pork gestapelt haben.

Schau doch mal hier vorbei

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